Wann sollten wir mit dem Baby nicht fliegen?
Bei der Swiss werden Babys ab dem 8. Lebenstag transportiert. Wer früher unbedingt mit seinem Baby fliegen muss, braucht eine Bescheinigung der Reisefähigkeit vom Haus- oder Kinderarzt.
Natürlich sollte das Kind bei der Reise gesund sein. Sollten Sie unsicher sein, konsultieren Sie vor dem Abflug Ihren Kinderarzt oder die Kinderärztin. Nicht zur Reisen wird allgemein empfohlen:
• bei akuter Erkältung
• bei Erkrankungen mit hohem Fieber
• nach einer Operationen.
Ferner verlangen die Fluggesellschaften wie die Swiss, dass Sie bei ansteckenden Kinderkrankheiten wie Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken nicht fliegen sondern Ihre Reise umbuchen.
Check-In und GepäckserviceUm nicht bereits den grössten Stress zu haben, bevor man überhaupt einen Fuss in den Flieger gesetzt hat, bieten viele Fluglinien einen familienfreundlichen Check-In an. Das Bodenpersonal am jeweiligen Flughafen sorgt dann bereits für ein ruhiges und schnelles Einchecken ohne allzu lange Wartezeiten. Sollte ein Vorabend-Check-In möglich sein, ist dieser natürlich wärmstens zu empfehlen. Übrigens: Selbst ein ganz kleiner Fluggast unter zwei Jahren bekommt von den meisten Fluggesellschaften bereits ein Freigepäck zugebilligt. Hier gibt es jedoch Unterschiede, mal sind es 10, mal sogar 20 Kilo Freigepäck.
Fragen Sie bei der Reservierung oder spätestens am Check-In, ob Sie Ihr Kind mit dem Buggy bis zum Gate fahren können. Das ist dann möglich, wenn Ihr Buggy zusammenklappbar in etwa der Grösse eines Schirmes entspricht, und für Sie natürlich eine erhebliche Erleichterung, wenn Sie Ihr Kind nicht tragen müssen. Ihr Buggy wird dann am Flugzeug direkt eingeladen und Sie erhalten je nach Ankunftsort ihn beim Aussteigen wieder, damit Sie Ihr Kind einladen können. Oder er kommt mit den anderen Gepäckstücken über die Gepäckausgabe. Zwillingswagen sind meistens nicht zum Gate zugelassen.
Planen Sie genügend Zeit für den Check-in ein. Wenn Ihr Baby schon krabbelt, gehen Sie ruhig eine halbe Stunde früher als nötig an Flughafen. Einige Airports haben Spielzimmer für die Kleinen, wo sich die Kleinkinder nochmals „austoben“ können, bevor es dann ans lange Sitzen geht. Hier finden Sie auch Wickeltische und Feuchttücher, um die Kleinen nochmals „frisch“ zu machen.
Im Flughafen Zürich befinden sich die „Kinder-Lounges“ mit Spielplätzen, Stillecken, Mikrowelle und Geschirr im Terminal A sowie im Terminal E. Die Benützung ist kostenlos. Öffnungszeiten Terminal A von 6.30 Uhr bis 22.00 Uhr, Terminal E von 7.00 Uhr bis 13.30 Uhr.
Sicherheit an BordPro Erwachsenen darf maximal ein Kleinkind unter 2 Jahren befördert werden. Für den kleinen Fluggast fallen auch schon Kosten an: Obwohl noch kein Sitzplatzanspruch vorliegt, werden von einigen Fluggesellschaften bereits 10 Prozent des Flugpreises plus die Zuschläge für Treibstoff verlangt. Ab einem Alter von 2 Jahren wird für einen Sitzplatz dann der so genannte Kindertarif fällig, der von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich ausfällt. Teilweise muss mit bis zu 67 Prozent des Flugpreises gerechnet werden!
Kinder bis 2 Jahre haben in der Regel keinen eigenen Sitzplatz, sondern sitzen während des ganzen Fluges auf dem Schosse ihrer Eltern. Die meisten Fluglinien bieten auch spezielle, kleine Gurte an, mit denen die Kleinkinder am Gurt der Eltern befestigt werden.
Bei rechtzeitiger Buchung haben Sie die Chance, die begehrten Sitzplätze in der ersten Reihe zu bekommen – denn dort lässt sich meistens ein flugzeugeigenes Babybettchen in der Wand vor Ihnen installieren. Ausserdem gibt es in vielen Flugzeugen spezielle Babywannen, die an bestimmten Stellen im Flugzeug angebracht werden können. Diese sind für Kinder bis acht Monate (max. 11 kg) geeignet – einige Fluglinien lassen auch ältere Kinder darin schlafen. Auch hier gilt: Fragen Sie bei der Fluglinie möglichst rechtzeitig nach!
Erkundigen Sie sich bei der Buchung nach dieser Möglichkeit und reservieren Sie Ihre Sitzplätze wenn immer möglich in der vordersten Reihe. Denn selbst ohne Schlafkorb haben Sie dort mehr Platz und können Ihr Baby auch mal auf den Boden zum Schlafen legen.
Oder Sie buchen gegen Aufpreis einen separaten Sitzplatz und nehmen Ihren Autositz mit. So kann das Baby in der Schale liegen und schlafen und Sie müssen es nicht die ganze Zeit auf dem Arm halten. Achten Sie darauf, dass Ihre Babyschale oder der Autositz für Flugreisen zertifiziert ist und dem Sitzmass der gängigen Fluggesellschaften (40x40cm) entspricht.
Essen und TrinkenMütter, die Ihre Kinder noch voll stillen, müssen sich über die Versorgung ihres Kindes im Flugzeug keine Gedanken machen. Sollte Ihr Baby jedoch Schoppen bekommen und/oder bereits erste Gläschenkost zu sich nehmen, ist es ratsam, alles Nötige bereits mitzubringen.
Nehmen Sie einen bereits mit Pulver gefüllten Schoppen mit, den Sie kurz vor dem Start dem Personal zum Auffüllen geben. Man wird Ihnen nach Wunsch den Schoppen mit kochend heissem und kaltem Wasser aus der Bordküche auffüllen, sodass er trinkbereit ist.
Das ist wichtig für den Start und die Landung. Damit Ihr Baby den Druckausgleich besser mitmachen kann, empfiehlt es sich, während Start und Landung das Baby zu stillen oder eben ihm einen Schoppen zu geben. So vermeiden Sie allzu grossen Druck auf die Ohren. Auch ein Nuggi tut seine Dienste – oder ein Essen.
Viele Fluggesellschaften bieten auch spezielle Babynahrung an. Sie können diese aber auch selbst mitbringen, denn Babynahrung, die an Bord verbraucht wird, fällt zudem nicht unter die neuen strengen Sicherheitsbestimmungen fürs Handgepäck, auch wenn sie der Sicherheitskontrolle vorgelegt werden müssen.
Für Kinder ab 2 Jahren werden Kindermenüs angeboten. Viele Fluglinien werben damit, dass diese gemeinsam mit einem Ernährungswissenschaftler und Kinderarzt zusammengestellt wurden und so auf den Geschmack und die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt sind, was beweist, wie wichtig den Fluggesellschaften diese Altersklasse ist.
UnterhaltungEinmal in der Luft, geht es nur noch darum, die Zeit möglichst kurzweilig zu überbrücken. Vielleicht müssen Sie Ihr Baby durch die Gänge tragen, vielleicht krabbelt es die Gänge durch. Vielleicht schreit es manchmal – und, wenn Sie viel Glück haben, wird es schlafen. Und wenn nicht in der Luft, dann spätestens nach der Landung...
Für ältere Kleinkinder gibt es in Sachen Unterhaltung einiges: Meistens sind ein eigenes Audio-Programm sowie Zeichentrickfilme für Kids, dazu Lese-, Spiel- und Mal-Spass im Angebot. Und auch besondere Bordservicekonzepte sind keine Seltenheit mehr: Oftmals erhalten die Kids vor dem Start bereits ein besonders ¨Paket“ mit Spielen, Malartikeln etc. Auch wird ein spezielles Kindermenü für kindgerechten Genuss angeboten.
Flug-TippsGrundsätzlich sollten Sie sich frühzeitig beim Reiseveranstalter bzw. Ihrer Airline, egal ob Sie Charter oder Linie fliegen, nach sämtlichen Dienstleistungen erkundigen, die diese bei Reisen mit Kindern anbieten. Denn diese müssen rechtzeitig reserviert werden! Damit der Flug für Sie entspannt über die Bühne geht, haben wir noch ein paar Tipps bereit:
• Bei Reisen ins Ausland benötigen Kinder egal welchen Alters einen eigenen Pass oder eine eigene ID.
• Vor einer Reise ins Ausland ist es empfehlenswert, Ihren Kinderarzt zu konsultieren. Er klärt Sie u.a. auch über die erforderlichen Schutzimpfungen auf.
• Wenn möglich, sollten Sie einen Flug wählen, der den Tagesablauf Ihres Babys nicht allzu sehr durcheinanderbringt. Für Langstreckenflüge empfiehlt es sich, über Nacht zu fliegen.
• Mindestens ein bis zwei Tage vor dem Abflug ist ein Anruf bei der Fluggesellschaft ratsam, um zu kontrollieren, ob alle Wünsche "im Computer" eingetragen worden sind.
• Packen Sie für Ihr Kind eine kleine Tasche (Kleidung zum Wechseln – auch für Sie -, ausreichend Windeln, Feuchttücher, Medizin, Spielzeug, evtl. Babynahrung, für ältere Kinder Guetzli o.ä.), falls Ihr Gepäck nicht gleich ankommt.
• Um Wartezeiten zu überbrücken, können Sie mit Ihrem Kind Spielecken im Flughafen (Lounge, Restaurants) aufsuchen. Im Flughafen Zürich befinden sich die „Kinder-Lounges“ mit Spielplätzen, Stillecken, Mikrowelle und Geschirr im Terminal A sowie im Terminal E. Die Benützung ist kostenlos. Öffnungszeiten Terminal A von 6.30 Uhr bis 22.00 Uhr, Terminal E von 7.00 Uhr bis 13.30 Uhr.
• Stillen oder füttern Sie Ihr Kind während Start und Landung. Das beruhigt Ihr Kind und hilft auch beim Druckausgleich der Ohren. Bei älteren Kindern hilft Bonbonlutschen oder Kaugummikauen.
• Ziehen Sie Ihr Kind im so genannten "Zwiebellook" an. So können Sie je nach Bedarf mehrere Schichten Kleidung an- bzw. ausziehen. Und vergessen Sie dicke Socken nicht!
• Achten Sie darauf, dass Ihr Kind an Bord viel trinkt, da die Luft sehr trocken ist. Zu empfehlen sind Fruchtsäfte, stilles Wasser oder Tees.
• Falls Sie umsteigen müssen, bitten Sie um einen Fahrdienst zwischen den Gates.
Мама мальчика (8 месяцев)
Бремен